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Montag, 27. Mai 2024

LKA-BW: Das Aufhellen der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität – das Projekt ISF LUMEN unter der Projektleitung des LKA BW geht an den Start

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Stuttgart (ots) –

Eine Momentaufnahme aus der Startphase eines EU-Projekts: „Was heißt Hütchenspielbetrug auf Englisch“. Diesen und vielen weiteren administrativen und prozessualen Herausforderungen wie beispielsweise der Berücksichtigung von Förderregularien, das Aufstellen von Finanzplänen, die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen für die Kooperationspartner, mussten sich die Kolleginnen und Kollegen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg (LKA BW) bei der Beantragung und Umsetzung des Projektes stellen.

Bei ISF LUMEN handelt es sich um ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit fünf Partnern aus der Bundesrepublik Deutschland und weiteren rund 20 europäischen Staaten umgesetzt wird. Das Projekt ist bis Ende 2025 angesetzt. Es hat ein Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro. Davon trägt 10% das LKA Baden-Württemberg und 90% steuert die EU bei. Unter Federführung des LKA BW konzentriert sich das Projekt auf eine Handvoll derzeit auffälliger Phänomene im Bereich der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität. Darunter ist die Berliner Polizei gleich drei Mal vertreten. Sie kümmert sich um Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, Kfz-Kriminalität und Hütchenspielbetrug, ein Phänomen, das es vor allem in den Hauptstädten wie Berlin, Paris oder Stockholm gibt. Die Bekämpfung von Geldautomatensprengungen nimmt die Polizeidirektion Osnabrück wahr und schließlich tüftelt das BKA Wiesbaden an der Weiterentwicklung von EuFID, der europäischen Fahrzeug-Identifizierungs-Datei.

Der Projektname ISF LUMEN setzt sich zusammen aus den Namensbestandteilen ISF und LUMEN. ISF steht für Internal Security Fund und ist ein Finanzinstrument der Europäischen Union zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Europa.

Lumen ist der lateinische Ausdruck für Licht. Er verdeutlicht das Ziel von ISF LUMEN: Licht ins Dunkel der grenzüberschreitenden Organisierten Eigentumskriminalität in Europa zu bringen.

Nachfolgende Staaten sind beteiligt: Albanien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Island, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://isf-lumen.polizei-bw.de.

Und übrigens, Hütchenspielbetrug heißt auf Englisch shell game fraud.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Leiter Pressestelle / Pressesprecher
Kriminaloberrat David Fritsch
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0711 / 5401-2044

Original-Content von: Landeskriminalamt Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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