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Mittwoch, 26. Juni 2024

Nachhaltigkeit im Großhandel: Retouren-Experte Konstantinos Vasiadis verrät, wie Einzelhändler in der Circular Economy zu mehr Nachhaltigkeit beitragen

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Nürnberg (ots) –

Retouren sind längst kein Ärgernis mehr, sondern ein lohnendes Geschäft. Konstantinos Vasiadis ist seit mehr als 20 Jahren in diesem Bereich tätig und bietet Händlern mit Elvinci.de eine Möglichkeit, komfortabel Geld mit Retouren zu verdienen. Dabei setzt er unter anderem auf moderne KI-Tools zur Sortierung und Klassifizierung von Ware und auf ein eigenes Retourenportal. Hier erfahren Sie, wie Händler und Umwelt gleichermaßen von der Circular Economy profitieren können.

Deutschland ist das Land der Retouren: Die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Otto-Friedrich-Universität Bamberg schätzt, dass allein im Jahr 2020 rund 315 Millionen Sendungen an Händler zurückgeschickt wurden – 56 Prozent aller bestellten Artikel und damit mehr als in jedem anderen Land Europas. Dies belastet einerseits die Umwelt durch mehr Transporte und höheren Energieverbrauch, sorgt aber ebenso beim Verkäufer für Unmut. „Wird ein gekaufter Artikel retourniert, kann er nicht mehr als Neuware angeboten werden“, erklärt Konstantinos Vasiadis, Geschäftsführer von Elvinci.de. „Viele Händler entsorgen oder vernichten Retouren deshalb, da sie den Weiterverkauf als zu aufwendig wahrnehmen.“

Dies ist jedoch ein Trugschluss. „Um doch noch Wert aus Retourenware zu schöpfen, bietet es sich an, das Retourenmanagement zu systematisieren und retournierte Artikel gegebenenfalls aufzubereiten, sodass sie in gutem Zustand wieder in den Markt eingeführt werden können“, so der Retouren-Experte weiter. Als Geschäftsführer des B-Ware-Großhändlers Elvinci.de bietet er innovative Lösungen für die Verwaltung von zurückgegebenen Produkten. Dabei setzt er vor allem auf KI-Lösungen, wie die unternehmenseigenen Klassifizierungs- und Palettierungsapps. Er weiß daher aus eigener Erfahrung, wie viel Potenzial die Optimierung des Retourengeschäfts mit sich bringt. Welche Rolle dabei die Circular Economy verbirgt, wie diese funktioniert und welchen Beitrag Händler selbst leisten können, hat Konstantinos Vasiadis im Folgenden zusammengefasst.

Mehr Retouren denn je – ein Zeichen der Wegwerfgesellschaft

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie sind Retouren für viele Händler kaum noch tragbar. Fehlkäufe, Produkte mit Mängeln oder Artikel, die vom Kunden nicht oder nicht mehr benötigt werden, werden in größerer Zahl als je zuvor zurückgeschickt. Da Händler in vielen Fällen verpflichtet sind, den vollen Kaufpreis zu erstatten, bedeutet dies erhebliche finanzielle Einbußen für sie.

Gleichzeitig fördert dieses Retourenaufkommen auch die Kultur einer Wegwerfgesellschaft, in der Produkte als kurzlebig angesehen werden – entspricht ein Artikel nicht den Vorstellungen des Kunden, wird er kurzerhand zurückgeschickt und dann verworfen. Dies sorgt für eine stärkere Belastung der Lieferketten und einen höheren Bedarf an Rohstoffen, da mehr Neuware produziert und in Umlauf gebracht werden muss.

Verwerten statt wegwerfen schont die Umwelt und den Geldbeutel

Die Circular Economy oder auch Kreislaufwirtschaft, bietet eine Lösung für dieses Problem. Indem Produkte von vornherein so konzipiert werden, dass sie lange halten, ist es seltener notwendig, Ersatz zu beschaffen oder sie an den Hersteller zurückzuschicken. Werden Artikel dennoch zurückgegeben, bietet es sich als nachhaltige Option an, diese zu reparieren oder instand zu setzen. Gegebenenfalls lassen sich zudem einzelne intakte Teile defekter Ware wiederverwenden, um andere Artikel desselben Typs zu reparieren. Auf diese Weise ist es möglich, Ware wieder in den Markt einzuführen, die andernfalls verworfen werden müsste.

Eine der Grundvoraussetzungen dafür und für den Umstieg auf ein nachhaltigeres Wirtschaftsmodell besteht darin, stärker auf langlebige und haltbare Produkte zu setzen und diese nach Zustand zu klassifizieren. Zum Beispiel arbeitet Elvinci.de als Großhändler für retournierte Haushaltsgeräte direkt mit den Herstellern, um zu garantieren, dass die angebotenen Produkte sich möglichst problemlos reparieren lassen. Ferner werden eingehende Artikel im Lager erfasst, nach Zustand klassifiziert und gezielt an Händler verkauft, die die Ware reparieren können. Somit kann ein Großteil der Retourenware als B- oder C-Ware wieder in Umlauf gebracht werden.

Materialien nicht verwerfen, sondern gezielt zurückgewinnen

Um die Umweltbelastung durch Abfall weiter zu reduzieren, sieht die Wirtschaftsstrategie der Circular Economy ferner vor, Materialien aus abgenutzten Produkten durch Recycling zurückzugewinnen. Zum Beispiel können aus defekten Elektrobauteilen oftmals wertvolle Ressourcen zurückgewonnen werden, die zur Fertigung neuer Komponenten genutzt werden können. Es ist somit nicht nur möglich, mehr Wert aus denselben Rohstoffen zu schöpfen, sondern auch die Umweltbelastung durch deren Gewinnung und Weiterverarbeitung zu verringern.

Zu diesem Zweck setzt Elvinci.de auf die Kooperation mit Recyclingunternehmen, die Erfahrung mit der ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektrogeräten haben. In Fällen, in denen eine Aufbereitung wirtschaftlich nicht tragbar oder gänzlich unmöglich ist, lässt sich dadurch die größtmögliche Menge an Rohstoffen zurückgewinnen.

Verschwendung durch ineffiziente Prozesse und Transporte vermeiden

Neben der Verschwendung von Rohstoffen stellt auch die Belastung durch unnötige Transportwege, lange Lagerzeiten und ineffiziente Prozesse ein Problem dar, das der Ansatz der Circular Economy zu lösen versucht. So arbeitet Elvinci.de mit einem hauseigenen Onlineportal für den An- und Verkauf von Retouren sowie innovativen KI-Tools für die Klassifizierung und Palettierung von Ware und die Planung von Lkw-Touren. Dies hilft dabei, den CO2-Ausstoß pro geliefertem Artikel möglichst gering zu halten.

Darüber hinaus fließt ein Teil der Umsätze in Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Retourenmanagement. Diese wiederum tragen dazu bei, dass mehr Arbeitsplätze im Recycling-Sektor und in der Entwicklung von Zukunftstechnologien entstehen und langfristig noch nachhaltiger mit Retouren umgegangen werden kann.

Neue Chancen und Herausforderungen in der Circular Economy

Mit der Unterstützung eines verlässlichen Großhändlers ist es Händlern also bereits jetzt möglich, einen bemerkenswerten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle auf Basis von Retouren zu erschließen. Dennoch ist die Circular Economy kein in sich abgeschlossenes Konzept. So stellt weiterhin die Verteilung von Ware auf unterschiedliche Kunden eine Herausforderung dar, da sich die Reparaturmöglichkeiten und Kapazitäten je nach Händler und Zustand unterscheiden.

Gleichzeitig verbergen sich aber auch darin Chancen: Werden Waren optimal verteilt, können Händler damit mehr Umsatz generieren und dadurch schneller wachsen. So könnten Händler mit geringem Budget Ware mit sichtbaren Mängeln erwerben und diese selbst instand setzen, um möglichst große Gewinnmargen zu erzielen. Dies wiederum ermöglicht es ihnen, früher neue Ware einzukaufen und so auch den Großhändler bei seinem Engagement für mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Wollen auch Sie in den nachhaltigen und lukrativen Handel mit B-Waren einsteigen und sich dabei von erfahrenen Experten begleiten lassen? Dann melden Sie sich jetzt beim Team von Elvinci.de (https://www.elvinci.de/) und vereinbaren Sie einen Termin!

Pressekontakt:
https://www.elvinci.de/
Elvinci.de GmbH
E-Mail: [email protected] Schäfer
[email protected]
Original-Content von: Elvinci.de GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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