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Sonntag, 26. Mai 2024

PETA erhält Tierschutz-Award für Einsatz in der Ukraine / Rettungsaktionen, Lieferung von Nahrung und medizinische Hilfe für Tausende Tiere seit Beginn des Krieges

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Stuttgart (ots) –

Die Hilfsorganisationen UAnimals und Humanna Kraina haben PETA den diesjährigen „All-Ukrainian Animal Protection Award“ für herausragende Leistungen verliehen, um die Zusammenarbeit in der Ukraine zu würdigen.Unverzüglich nach Ausbruch des Krieges begann die Kooperation von PETA und UAnimals – denn sofort war klar, wie groß die Not über Nacht geworden war. Innerhalb weniger Tage ermöglichte PETA den ersten, sehr aufwändigen Transport von 20 Tonnen veganer Nahrung für notleidende Tiere in der Ukraine. Die Helfer von UAnimals erwarteten diese bereits dringend. Seitdem erhalten UAnimals und weitere Partnerorganisationen regelmäßig sehr große Lieferungen mit Nahrung für Hunde, Katzen, Pferde und Esel. Mehr als 1.300.000 Kilogramm Nahrung hat PETA seit Kriegsbeginn und den ganzen Winter über produzieren und transportieren lassen, um Tausende Tiere vor dem Hungertod zu bewahren. In rasantem Tempo wurde in Zeiten der Not ein Netzwerk aufgebaut, das bis heute vertrauensvoll und eng zusammenarbeitet.

„Wir danken UAnimals und Humanna Kraina für die Auszeichnung, die PETAs Engagement für Tiere in Not in der Ukraine würdigt“, so Sylvie Bunz, Projektleitung PETA HELPS UKRAINE und Fachleitung Special Projects bei PETA. „Der Krieg in der Ukraine, die Not, das Leid und die Zerstörung machen uns auch nach mehr als einem Jahr seit Beginn des Angriffskrieges tief betroffen. Wir tun alles, was uns möglich ist, um zu helfen. Dank starker Partnerorganisationen im Land und unglaublich engagierten Tierschützern vor Ort konnten wir Tausende Tiere retten und versorgen. PETAs Engagement geht mit vollem Einsatz weiter.“

„Ohne eure Tiernahrung wären die ukrainischen Tiere nicht durch den Winter gekommen. Auf euch konnten wir uns bedingungslos verlassen“, so Petya Petrova von UAnimals.

So setzt sich PETA HELPS UKRAINE für die Rettung der Tiere in den Kriegsgebieten ein

Neben unzähligen Rettungsaktionen (https://www.peta.de/neuigkeiten/ukraine-gerettete-hunde/) leistet das PETA-Team jeden Tag lebenswichtige Hilfe. Täglich kommen neue Erfolge hinzu. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 wurde viel erreicht:

– Mehr als 2.300 Tiere sind nun in Europa in Sicherheit und wurden über Partnertierheime und Partnerorganisationen vermittelt.
– Mehr als 1.300 Tonnen vegane Tiernahrung ließ PETA produzieren und transportieren. Monatlich fortlaufend erreichen 40 Tonnen die Gebiete, in denen die größte Not herrscht.
– PETA ließ rund 80 Tonnen vegane Nahrung für Pferde und Esel produzieren und transportieren, um sie vor dem Hungertod zu retten.
– Um Tierrettungen und die Fahrten an sichere Orte zu ermöglichen, stellte PETA mehrere Autos zur Verfügung.
– Die von PETA mitfinanzierte Tierklinik in Charkiw hilft jeden Tag etwa 80 bis 100 schwer verletzten und sehr kranken Tieren.
– Die Organisation ermöglichte es, Tiere zu impfen, zu chippen und sie mit den notwendigen Pässen und Papieren auszustatten. Monatlich erhalten etwa 120 Tiere Titertests zur Tollwut-Antikörperbestimmung sowie amtliche Papiere. Beides wird für die Ausreise nach Europa rechtlich benötigt. Nur damit können die Tiere innerhalb Europas an liebevolle Familien und damit sichere Endstellen vermittelt werden. Zudem bringt Animal Rescue Charkiw sehr viele Tiere zu ihren Haltern zurück, die sie bei der Flucht nicht sofort mitnehmen konnten – sowohl in sichere Gebiete im Westen der Ukraine als auch nach Europa.
– Es wurden 800 sichere Plätze (https://www.peta.de/neuigkeiten/ukraine-unterkuenfte/) für Tiere in Charkiw geschaffen.
– Alle 800 Tiere bei PETAs Partnerorganisation in Charkiw wurden kastriert. Darüber hinaus geht das Kastrationsprojekt weiter. Jeden Monat werden rund 150 Tiere kastriert, die gerettet und in das Projekt aufgenommen wurden oder finanzschwache Halter haben, die sich die Kastration nicht leisten können.
– Jeden Tag ist PETA mit den Partnern vor Ort in Kontakt, um strategische Pläne zu schmieden, in der Krise zu helfen und mit Beratung, Ideen, finanziellem Support und anderem Knowhow zu unterstützen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus (https://www.peta.de/speziesismus) ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

Weitere Informationen:

PETA.de/Kampagnen/PETA-helps-Ukraine (https://www.peta.de/kampagnen/peta-helps-ukraine/)

Pressekontakt:
Chiara Reutter, +49 711 860591-532, [email protected]
Original-Content von: PETA Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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