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Donnerstag, 13. Juni 2024

POL-HfPolBW: Mit neuen Ansätzen zu mehr Sicherheit in Villingen-Schwenningen

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Villingen-Schwenningen (ots) –

Wie steht es eigentlich um die Sicherheit in Villingen-Schwenningen? Und wie ist es um das jeweilige Empfinden der Einwohnerinnen und Einwohner bestellt? Stimmen Realität und persönliche Wahrnehmung überein?
Diesen Fragen widmete sich das kürzlich im Gemeinderat Villingen-Schwenningen vorgestellte Gutachten von Prof. Dr. Dieter Hermann vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg und Dr. Egon Wachter, Dozent für Kriminologie, an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg.
Die beiden Autoren haben sich wissenschaftlich mit der Thematik auseinandergesetzt und die empirische Studie zum Thema: „Sicherheitsaudit Villingen-Schwenningen“ veröffentlicht und am 19.07.2023 dem Gemeinderat Villingen-Schwenningen vorgestellt.
Die Schwerpunkte widmen sich der Erforschung des Dunkelfelds der Kriminalität und des Sicherheitsgefühls und der Lebensqualität der Menschen in der Doppelstadt.
Für die Studie wurden ca. 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner Villingen-Schwenningens durch die Stadt Villingen-Schwenningen angeschrieben. Rund ein Viertel nahm an der anonymen Online-Befragung teil, die Ende 2022 in der wissenschaftlichen Begleitung der Hochschule für Polizei mit Herrn Prof. Dr. Mößle durchgeführt wurde.
Durch die Studie wird klar, dass zur nachhaltigen Stärkung des Sicherheitsgefühls und der Zufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner mehr gehört, als ein vorbeifahrender Streifenwagen. Beispielsweise spielen hier die Lebensqualität, subjektive Beunruhigungsgründe oder die empfundene Kriminalitätsfurcht eine sehr bedeutende Rolle.
Gleichzeitig liefert die Studie strukturelle Verbesserungsvorschläge, wie die Forcierung des Stadtbaus bzw. der Sanierung von Stadtteilen, die Reduzierung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr, niederschwelliges Einschreiten bei Verkehrsverstößen und der Optimierung von Freizeitangeboten (Schwimmbäder, Sportangebote, etc.).
Das Gutachten von Hermann und Wachter bildet den Ist-Zustand ab, benennt konkrete Ursachen und zeigt Lösungsansätze auf. Ziel der Durchführung der Studie war es, das Lebensgefühl der Bevölkerung konkret verbessern zu können und so auch den Wirtschaftsstandort Villingen-Schwenningen zu stärken.
Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (HfPolBW) zeigte hierdurch wieder einmal auf, dass sie als polizeiliche Einrichtung sich ihrer Verantwortung bewusst ist und Forschungen zum Schutz des Gemeinwohls fördert und diese überhaupt ermöglicht.
Auch wenn die konkreten Maßnahmen nun durch die Kommune geprüft und bei Bedarf durch die Stadt und die Polizei umgesetzt werden müssen.
Aufgrund ihres Status ist die HfPolBW neben der Lehre – also der Wissensvermittlung für angehende und bereits ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte – auch zur Forschung verpflichtet. Diesem Auftrag kommt sie nicht nur mit dieser Studie, sondern mit rechtlichen Publikationen und zahlreichen anderen wissenschaftlichen Arbeiten nach, von denen nicht nur die Region nachhaltig profitiert.
An der HfPolBW ist seit 2022 die Kriminologischen Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) angesiedelt, die sich nachhaltig mit Fragen wie Viktimisierung, Anzeigeverhalten, Sicherheitsempfinden und zu allgemeinen kriminologischen bzw. soziologischen Faktoren beschäftigt und auch zukünftig Studien zu diesem Wissenschaftszweig veröffentlichen wird.

Rückfragen bitte an:

Frank Roth
Hochschule für Polizei Baden-Württemberg
Telefon: 07720 309-2300
E-Mail: [email protected]

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Original-Content von: Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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