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Sonntag, 26. Mai 2024

Steuerberater feuern Mandanten? Bei diesen 5 Situationen sollte sich eine Kanzlei von einem Mandanten trennen

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Speyer (ots) –

Während sich Steuerberater aktuell kaum vor Mandanten retten können, sind ihre Kapazitäten mittlerweile auch wegen des anhaltenden Fachkräftemangels völlig ausgeschöpft. Umso wichtiger ist jetzt die Optimierung ihres Mandantenstamms – schwierige Mandanten können schließlich wertvolle Zeit und damit auch Geld kosten.

„Sind Mandanten beratungsresistent, chronisch unpünktlich oder ziehen mit ihrem Steuerberater nicht an einem Strang, kann es durchaus sinnvoll sein, sich von diesen Mandanten zu verabschieden, um mehr Zeit für andere Mandanten zu schaffen“, erklärt Michael Wohlfart. Als Kanzleiberater konnte er bereits über 150 Steuerkanzleien bei der Optimierung ihrer Mandantenstruktur unterstützen. In diesem Artikel verrät er fünf Situationen, die für eine Steuerkanzlei ein Signal sein sollten, sich von einem Mandanten zu trennen.

1. Unzuverlässige und beratungsresistente Mandanten

Es gibt Mandanten, die unzuverlässig oder unverschämt sind oder sich einfach nicht beraten lassen wollen und auf eigene Faust Entscheidungen treffen, ohne die Meinung ihres Steuerberaters einzuholen. Solche Personen sind häufig schwierig zu betreuen und verursachen unnötigen Arbeitsaufwand. Steuerkanzleien sollten sich von solchen Mandanten trennen und ihre Zeit lieber denjenigen widmen, die Beratung und Unterstützung zu schätzen wissen.

2. Illegale Aktivitäten der Mandanten

Für Steuerkanzleien ist es entscheidend, dass sie sich an ethische Standards halten und sicherstellen, dass sie keine illegalen Aktivitäten unterstützen. In Fällen, in denen ein Mandant seine Steuern auf ungesetzliche Weise reduziert oder andere illegale Aktivitäten durchführt, können sich Steuerkanzleien einem erheblichen Haftungsrisiko aussetzen. Darüber hinaus können rechtswidrige Aktivitäten die Reputation einer Steuerkanzlei beeinträchtigen und das Vertrauen ihrer Kunden und der breiteren Öffentlichkeit erschüttern.

3. Zu hohe Grundauslastung

Für Steuerkanzleien ist es nicht immer einfach, die Balance zwischen der Betreuung einer ausreichenden Anzahl von Mandanten und der Erhaltung einer hohen Arbeitsqualität zu finden. Insbesondere eine zu hohe Grundauslastung kann zu einer Überbelastung führen, die sich negativ auf die Bearbeitungszeiten auswirkt und die Qualität der Arbeit beeinträchtigt. Auch in solchen Fällen ist es wichtig, dass Steuerkanzleien sich von einigen Mandanten trennen und sich auf die Betreuung einer angemessenen Anzahl von Mandanten konzentrieren, um eine hohe Qualität der Arbeit sicherzustellen.

4. Mandantenbedürfnisse liegen außerhalb der eigenen Kompetenz

Es ergibt zudem keinen Sinn, einen Mandanten zu betreuen, der weit außerhalb der eigenen Kompetenz liegt, da dies zu einer unnötig langen Bearbeitungsdauer, einer mangelnden Qualität der Arbeit und möglicherweise zu rechtlichen Problemen führen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist die Betreuung eines eCommerce-Unternehmens, das sehr komplex ist und spezielle Kenntnisse und Erfahrungen erfordert. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Mandanten an einen Steuerberater abzugeben, der sich genau auf solche Mandanten spezialisiert hat. Letztendlich ist es wichtig, dass Steuerkanzleien die eigenen Stärken und Schwächen genau kennen und sicherstellen, dass sie nur Mandanten betreuen, bei denen sie einen echten Mehrwert bieten und ihre Kompetenzen voll ausspielen können.

5. Rechnungen werden nicht bezahlt

Schlussendlich verursachen Mandanten, die nicht zahlen, nicht nur finanzielle Probleme, sondern auch zusätzlichen Arbeitsaufwand. Auch von diesen Kandidaten sollten Steuerkanzleien daher vorzugsweise absehen, um ihre finanzielle Stabilität zu gewährleisten und ihre Kapazitäten auf zahlungsbereite Mandanten zu konzentrieren.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die Wahl der richtigen Mandanten für Steuerkanzleien von entscheidender Bedeutung ist. Kunden, die unzuverlässig oder beratungsresistent sind, ihre Rechnungen nicht bezahlen, illegale Aktivitäten durchführen oder außerhalb der Kompetenz der Kanzlei liegen, können zu unnötigem Arbeitsaufwand, Haftungsrisiken und einem schlechten Ruf führen.

Steuerkanzleien sollten daher sorgfältig prüfen, mit wem sie zusammenarbeiten und sicherstellen, dass sie ihre Geschäftsbeziehungen auf eine solide und vertrauenswürdige Basis stellen. Letztendlich ermöglicht die sorgfältige Auswahl der Mandanten den Steuerkanzleien, ihre Zeit und Ressourcen optimal zu nutzen und eine qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten, die ihren Mandanten einen echten Mehrwert stiftet.

Über Michael Wohlfart:

Michael Wohlfart ist Kanzleiberater und – gemeinsam mit Dominik Odermatt und Bastian Schoder – einer der Geschäftsführer der Kanzleibooster GmbH. Die Experten unterstützen zusammen mit ihrem Team Steuerberater dabei, ihre Kanzlei entspannter zu führen und diese zukunftssicher aufzustellen. So haben sie bereits über 150 Kanzleien dabei geholfen, die Kanzleileitung deutlich zu entlasten, die Produktivität zu steigern und die Mandantenstruktur signifikant zu verbessern. Mehr Informationen dazu unter: https://kanzleibooster.de

Pressekontakt:
Kanzleibooster GmbH
Michael Wohlfart, Bastian Schoder und Dominik Odermatt
E-Mail: [email protected]
Webseite: https://kanzleibooster.de/

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