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Dienstag, 25. Juni 2024

SWR-Verwaltungsrat informiert sich über Veränderungsprozesse auf ARD-Ebene

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Stuttgart (ots) –

Stuttgart. Der SWR-Verwaltungsrat hat sich auf einer Klausurtagung am 2./3. Februar 2023 intensiv mit den Reformprozessen auf ARD-Ebene befasst. Das Kontrollgremium des Senders tauschte sich dabei mit maßgeblichen Meinungs- und Entscheidungsträgern aus.

SWR-Intendant Gniffke: ARD zukunftsfest machen

SWR-Intendant Kai Gniffke betonte die Relevanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für den gesellschaftlichen Diskurs in diesen herausfordernden Zeiten. Seine Hauptaufgabe als neuer ARD-Vorsitzender sei es, den Reformprozess zu koordinieren und die dafür notwendige Kommunikation sicherzustellen. Durch verstärkte Zusammenarbeit auch im journalistischen Bereich solle die ARD zukunftsfest gemacht werden. Gniffke versicherte dem SWR-Verwaltungsrat: „Im Maschinenraum der ARD wird unter Hochdruck gearbeitet.“

GVK-Geschäftsführer Hügel: Compliance-Regeln für Gremien aufstellen

Der Geschäftsführer der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) Sebastian Hügel stellte die Beteiligung der Gremien im Reformprozess vor. Die Aufsichtsgremien der ARD hätten es sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, ein einheitliches Regelwerk für die Gremienaufsicht (Public Corporate Governance Kodex) zu erarbeiten. Darüber hinaus sollen Qualitäts-Richtlinien erlassen werden. Mit Hilfe dieser inhaltlichen und formalen Standards lasse sich künftig die Erfüllung des Programmauftrags messen. Außerdem sähen es die Gremien als selbstverständlich an, auch für sich Compliance-Regeln aufzustellen.

Koordinatorin der Rundfunkkommission Raab: Reformwille ist da

Heike Raab berichtete als Koordinatorin der Rundfunkkommission der Länder von der Klausursitzung der Kommission im Januar. Der „Wind of Change“ sei spürbar, der Reformwille da. Wichtige Themen seien zum einen die digitale Transformation im Hinblick auf die Entwicklung der Mediennutzung. Zum anderen wolle die Rundfunkkommission die Aufsichtsgremien durch angepasste gesetzliche Grundlagen in ihrer Funktion unterstützen. Hierbei sei der Diskurs mit den Intendanten und den Gremienvorsitzenden wichtig.

Verwaltungsratsvorsitzender Stechl: Werden Reformprozess kritisch begleiten

Der Verwaltungsrat tauschte sich lebhaft mit den Vertretern der verschiedenen Gestaltungs- und Entscheidungsebenen aus. Der Verwaltungsratsvorsitzender Hans-Albert Stechl resümierte: „Auf allen Ebenen wird an der Modernisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gearbeitet. Der Verwaltungsrat ist in die Reformprozesse eingebunden und wird diese weiterhin kritisch begleiten. Die Kooperation mit den Beteiligten begrüße ich sehr.“

Informationen zum Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat besteht aus 18 Mitgliedern (https://www.swr.de/unternehmen/organisation/gremien/verwaltungsrat/verwaltungsrat-vorsitzende-mitglieder-100.html). Zehn von ihnen wählt der Rundfunkrat, sechs Verwaltungsratsmitglieder entsenden die Landtage und Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, zwei Mitglieder entsendet der Personalrat, und zwar eines aus jedem Land. Die Amtszeit des Verwaltungsrats beträgt fünf Jahre. Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die Interessen der Allgemeinheit zu vertreten. Sie sind in ihrer Amtsführung an Aufträge oder Weisungen nicht gebunden. Die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat ist ein öffentliches Ehrenamt. Der Verwaltungsrat bildet den Finanzausschuss (https://www.swr.de/unternehmen/organisation/gremien/verwaltungsrat/verwaltungsrat-finanzausschuss-100.html) und den Ausschuss Technik/Vergaben (https://www.swr.de/unternehmen/organisation/gremien/verwaltungsrat/verwaltungsrat-technik-vergabe-100.html), die in entsprechenden Themenschwerpunkten beraten.

Pressekontakt:
Günter Heims, E-Mail: [email protected]
Original-Content von: SWR Gremien, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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